
Der DAX eröffnete 0,63 Prozent höher bei 12.027,31 Punkten und übersprang dabei die am Vortag gefallene, psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten. Anschließend versucht er seine Gewinne zu halten. Auch der TecDAX zeigt sich im frühen Freitagshandel freundlich, nachdem er 0,42 Prozent stärker bei 2.853,54 Einheiten gestartet war.
Im Blick bleibt trotz ausbleibender Neuigkeiten, die für Bewegung sorgen könnten, der Handelsstreit zwischen China und den USA - nach wie vor stehen Gespräche aus, die auf ein Abkommen hinarbeiten. "Wir bewegen uns immer weiter weg von einem Handelsabkommen der USA mit China", sagte Analyst David Mericle von Goldman Sachs.
Außerdem rückt erneut Großbritannien in den Fokus: Theresa May steht unter Druck - ihr Rücktritt wieder offenbar vehement gefordert.
Unternehmensseitig bleibt es bisher ruhig, die Bilanzsaison ist nun an ihr Ende angelangt.
Der EuroSTOXX 50 zeigte sich zum Handelsstart 0,11 Prozent höher bei 3.330,99 Punkten, danach notiert er in der Gewinnzone.
Die ausbleibenden Fortschritte im US-chinesischen Handelsstreit, die Brexit-Unsicherheit sowie die anstehenden Europawahlen stehen dennoch weiterhin im Fokus der Anleger. "Auch wenn die Unsicherheit erheblich ist, sind die Chancen etwas höher, dass eine weitere Zoll-Eskalation vermieden wird," sagte Analyst David Mericle von Goldman Sachs.
Die Börsen in Fernost folgten am letzten Handelstag der Woche unterschiedlichen Tendenzen.
In Tokio gab der japanische Index Nikkei 225 erneut nach: Er ging 0,16 Prozent tiefer bei 21.117,22 Punkten ins Wochenende.
Auf dem chinesischen Festland pendelte der Shanghai Composite währenddessen um die Nulllinie und ging marginale 0,02 Prozent höher bei 2.853,00 Einheiten in den Feierabend. In Hongkong präsentierte sich der Hang Seng derweil freundlich, er schloss 0,28 Prozent stärker bei 27.353,93 Zählern.
Die asiatischen Indizes folgten am Freitag keiner gemeinsamen Richtung. Die Stimmung blieb bedrückt. Beherrschendes Thema war nach wie vor der Handelskonflikt zwischen China und den USA.
An Beliebtheit gewannen dagegen in diesem unsicheren Marktumfeld Anlagemöglichkeiten wie Anleihen, Gold oder der Yen am Devisenmarkt. Letzteres drückte auch die Kurse in Tokio etwas.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/heute-im-fokus-24-05-2019-7532083
2019-05-24 09:35:21Z
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